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Der TC Iserlohn verabschiedet sich mit dem dritten Sieg in Serie aus seiner zweiten Spielzeit in der 2. Bundesliga. In der Endabrechnung arbeitete sich das Team von Trainer Jim Anwar hinter dem souveränen Erstliga-Rückkehrer Neuss und Aufsteiger Versmold noch auf Rang drei vor.

2. Tennis-Bundesliga: Club an der Alster Hamburg – TC Iserlohn 4:5. In Hamburg beim renommierten Club an der Alster ging es dabei noch einmal äußerst knapp zu. Für beide Teams ging es zwar nur noch um eine möglichst gute Abschlussplatzierung, doch man schenkte sich nichts. So kam es zum Teil zu packenden Partien, und die Entscheidung fiel erst im Doppel.

Zu Beginn der Partie sah es nicht gut für die Gäste aus
In der ersten Runde sah es für die Gäste zunächst nicht gut aus. Einzig Omar Giacalone gewann den ersten Satz. Während der bislang so sichere Jan Mertl gegen den Brasilianer Pedro Sakamoto auch im zweiten Durchgang die Kurve nicht bekam und letztlich deutlich verlor, holte Tim Beutler einen 3:5-Rückstand auf und gewann den zweiten Abschnitt 7:5. Dafür schwächelte jetzt Giacalone – die Konsequenz: Beide mussten in den Match-Tiebreak.

Dort zeigte vor allem Beutler Nehmer-Qualitäten, wehrte zwei Matchbälle ab und holte sich das hart umkämpfte Spiel mit 14:12. Deutlich weniger nervenaufreibend agierte Giacalone. Nach dem 10:3 war sein erster Sieg im TCI-Trikot im dritten Auftritt perfekt.

Dieser Zwischenstand schien die Gastgeber zu verunsichern. In der zweiten Runde gab es auf allen drei Plätzen im ersten Satz nur wenig Gegenwehr. Im Spitzeneinzel legte Vaclav Safranek auch im zweiten Durchgang nach und besiegte den Franzosen Laurent Lokoli. An Position fünf nutzte Jordi Walder seine Chance und brachte seinen vierten Saisonsieg im siebten Spiel ganz souverän unter Dach und Fach.

Durch diesen für den TCI sehr günstigen Verlauf schien jetzt die Entscheidung schon in den Einzeln möglich, doch Robin Stanek half seinem Gegner Demian Raab mit einigen kleinen Fehlern auf die Sprünge, verlor den zweiten Satz 6:7 und kam ähnlich wie am Freitag auch im Match-Tiebreak nicht mehr zurecht. Diesen gab er 6:10 ab, und so mussten die Doppel die Frage nach dem Sieger klären.

Dort hatte Jim Anwar vor Beginn bei allen drei Formationen die Hoffnung auf 3 Sieg. Am weitesten waren davon Simeon Ivanov und Jordi Walder entfernt, die gegen Hinzmann/Kolbe kaum einen Schläger an den Ball bekamen. 2:6, 1:6 hieß es hier am Ende.

Doch das machte letztlich nichts, weil das tschechische Spitzen-Duo Safranek/Mertl gegen Lokoli/Sakamoto den entscheidenden Tick besser war. Nach dem 6:3 im ersten, verlief der zweite Durchgang bis zum 3:3 ausgeglichen. Dann nahmen die Gäste der Parade-Formation der Hamburger den Aufschlag ab und hatten wenig später beim 5:3 und 40:0 gegen die aufschlagenden Gastgeber drei Matchbälle. Zwei davon konnten die Hamburger noch abwehren. Doch schließlich nutzten die Iserlohner den dritten zum vorzeitigen Sieg, während auf dem Nebenplatz Robin Stanek/Tihomir Grozdanov sich gerade anschickten, ihr Match gegen Raab/Sirianni zu drehen. Nach verlorenem ersten Satz führten sie 4:2. Dann drang allerdings die Kunde vom Gesamtsieg herüber und die Konzentration schwand, so dass es am Ende zweimal 4:6 hieß. (IKZ)