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Nach der unglücklichen Niederlage in Bielefeld am Freitag und insgesamt fünf Match-Tie-Breaks fiel das Endergebnis zwar erneut denkbar knapp aus, aber es gab kein einziges enges Match.
Robin Stanek und Agustin Velotti siegten souverän

Den Auftaktsieg in der ersten drei Einzeln fuhr Robin Stanek (Nummer vier) ein. Der Tscheche ließ Robert Strombach beim 6:2, 6:1 keine Chance. „Robin hat exzellent gespielt und mit zwei frühen Breaks seinem Gegner schnell den Wind aus den Segeln genommen“, betonte Jim Anwar.

Den zweiten Punkt fuhr Agustin Velotti (Nummer 2) gegen den Polen Marcin Gawron ein. Nach einem frühen Break zum 2:0 gewann der Argentinier den ersten Satz sicher mit 6:2. „Im zweiten hatte Velotti zunächst ein paar Probleme“, . Nach einem Re-Break folgte ein weiteres Re-Break zum 4:2. Danach war der Bann gebrochen (6:3). Zwischenzeitlich hatte Jordi Walder (Nummer sechs) großes Kämpferherz gegen Sebastian Rieschick bewiesen. Nach 0:6- und 0:5-Rückstand kämpfte er sich noch auf 4:5 im zweiten Satz heran.

Nichts anbrennen ließ der Tscheche Jan Mertl (Nummer drei) beim deutlichen 6:2-, 6:1-Sieg über Martin Vaisse. Die beiden letzten Einzel gingen an die Rot-Weißen. Der Bulgare Tihomir Grozdanov (Nummer fünf) wehrte sich bestmöglich gegen Jerome Inzerillo. „Der Franzose müsste eigentlich an Position drei spielen“, nahm Anwar seinen Schützling in Schutz. Grozdanov hatte im ersten Satz beim 3:5 einen Breakball. Letztlich hieß es 3:6, 1:6.

Vaclav Safranek und Jan Mertl im Doppel eine Bank

Im Top-Einzel brachten Joan Romain und Vaclav Safranek bis zum 6:5 im ersten Satz alle Aufschläge durch. Das einzige Break führte zum Satzverlust für den Tschechen. Nach dem verlorenen Auftaktsatz wurde Safranek sichtlich müde (spielte bis Samstag beim Turnier in Liberec) und unterlag letztlich deutlich mit 5:7, 1:6 gegen den Franzosen. „Eine unfassbare Quote von fünfundneunzig Prozent erster Aufschläge konnte Romain aufweisen“, lobte Anwar den Franzosen der Berliner.

Nach dem 3:3 machten Velotti/Stanek kurzen Prozess mit Gawron/Rieschick (6:2, 6:3). Grozdanov/Walder konnten nur im ersten Satz gegen Vaisse/Schulz mithalten. Da Safranek/Mertl gegen Jouan/Inzerillo nach 1:2-Rückstand fünf Spiele in Folge holten und auch im zweiten Satz ihre Aufschläge hielten (6:2, 6:4), hieß es letztlich 5:4 in der Endabrechnung für den TC Iserlohn. (IKZ)